++Ulm-Böfingen++ Schicke Etagenwohnung mit guter Aufteilung, Garage und Grünblick..
Wohnung | 89075 Ulm

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Objektbeschreibung
Die Wohnung befindet sich in einer gepflegten Wohnanlage aus dem Jahr 1965 im Ulmer Stadtteil Ulm-Böfingen. Die Wohnanlage wird mit Fernwärme versorgt. Im Jahr 2022 wurde die Übergabestation erneuert.
Auf ca. 72 m² Wohnfläche verteilt sich eine gut geschnittene 3-Zimmer-Wohnung mit durchdachter Raumaufteilung. Das WC ist separat vom Tageslicht-Badezimmer angeordnet. Es besteht die Möglichkeit, beide Räume zu einem großzügigen Bad zusammenzulegen.
Ein echtes Highlight ist die nach Süden ausgerichtete Loggia mit Markise und unverbautem Blick – ein angenehmer Rückzugsort für sonnige Stunden im Freien.
Der Flur bietet dank großzügiger Einbauschränke viel praktischen Stauraum. In der Küche befindet sich ein Waschmaschinenanschluss, der den Alltag zusätzlich erleichtert.
Die Kunststofffenster mit Doppelverglasung stammen aus dem Jahr 1995. Zur Straßenseite hin sorgen Schallschutzfenster für ein ruhiges Wohngefühl.
Insgesamt bietet die Wohnung eine solide Grundlage mit Potenzial zur individuellen Gestaltung und Modernisierung. Das gesamte Gebäude wurde in den vergangenen Jahren immer wieder modernisiert, womit in Zukunft keine großen Sonderzahlungen anfallen werden.
Ausstattung
– Parkett im Wohnzimmer
– Teppich im Schlafzimmer
– Fliesen im Flur und Bad
– Türen + Zargen in Eiche (2016)
Lage
Böfingen ist sozusagen auf dem Reißbrett entstanden: 1957 hat der Gemeinderat der Stadt Ulm die Planung des Wohngebiets Böfingen beschlossen. Bis dahin fanden sich in dem seit 1446 zu Ulm gehörenden Ort nur einige Bauernhöfe sowie das Böfinger Schlössle. Grund für die Erschließung Böfingens war der dringend benötigte Wohnraum für Einheimische und Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg.
Das Planungskonzept sah eine Verkehrserschließung vor, bei der von der Böfinger Steige aus einseitig und kammartig Stichstraßen in das Wohngebiet führen. “Das Verkehrskonzept erlaubte verkehrsfreie Fußgänger- und Radwege – daher ist Böfingen äußerst fußgänger- und kinderfreundlich”. Das Einkaufszentrum ist bis heute die zentrale Mitte – hier befinden sich Supermärkte, eine Apotheke, mehrere Ärzte und Gesundheitsdienstleister sowie Bankfilialen. Die Böfinger haben dort mit dem Bürgerzentrum eine Anlaufstelle der Stadt, außerdem bereichern die Gemeindezentren der katholischen und evangelischen Kirche das soziale Leben. Nach dem ersten Planungskonzept wurde in Böfingen weitergebaut. Auf den inneren Kreis bis 1980 folgte der äußere Kreis. Bis heute wird Wohnraum geschaffen. Derzeit entsteht im Norden das Wohngebiet “Am Lettenwald”. Auf interessante Funde stießen Archäologen im Neubaugebiet Hafenberg. Die Grabungen bis 2004 ergaben, dass sich hier ein alemannisches Gräberfeld befand. Schon die Endung “-ing” im Namen Böfingen deutet darauf hin, dass es sich wahrscheinlich um eine alemannische Namensgebung handelt.
Böfingen ist ein Paradies zum Wandern mit tollen Aussichten.
Böfingen kann zudem mit dem “Schlössle” aufwarten, dessen Räume die Gustav-Werner-Schule nutzt. Wohl noch auf Fundamenten einer früheren Burg baute der Ulmer Patrizier Jacob Löw das bereits bestehende adelige Gut Böfingen 1587 zu einem Schloss um. Das Kleinod der Ulmer Renaissance ist allemal einen Besuch wert. Seitdem die Regionale Planungsgruppe Böfingen (RPG) sich für den Ausbau von Fußwegen eingesetzt hat, kann das Schlössle im Grünen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Am besten wird dieser Ausflug mit einem Besuch des Waldlehrpfads an der Böfinger Halde Richtung Donau verbunden: Der vor über 40 Jahren eingerichtete Pfad bekommt wohl noch dieses Frühjahr neue Informationstafeln. Auf alten Pfaden wandeln lässt sich auf dem historischen Postweg von Böfingen nach Langenau. Doch der Stadtteil ist auch auch mit modernen Verkehrswegen bestens versorgt.Durch den Berliner Ring hat Böfingen eine gute Anbindung an Uni, Wissenschaftsstadt und Donautal. Seit 2009 bietet die Straßenbahneine eine gute Verbindung zur Innenstadt.”
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