Hirn’s Immobilienlexikon

G bis L

G

Gemeinschaftsordnung

Die Gemeinschaftsordnung wird als zusätzlicher Bestandteil der Teilungserklärung mit beurkundet und in das Grundbuch eingetragen. Die Gemeinschaftsordnung regelt das Verhältnis der Wohnungseigentümer untereinander unter der Berücksichtigung der Besonderheiten der jeweiligen Wohnanlage und unter Beachtung der unabdingbaren Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG). Es wirkt als Verfassung und Grundordnung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Erstellung einer Gemeinschaftsordnung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sollte keine Gemeinschaftsordnung vorliegen, gelten die Bestimmungen des Wohnungseigentumsgesetzes und des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Die üblichen Inhalte in einer Gemeinschaftsordnung sind:

  • Stimmrecht
  • Hausordnung
  • Gebrauch des Gemeinschaftseigentums
  • Versammlungsorganisation
  • Hausgeld
  • Verteilerschlüssel
  • Verwalterbestellung
  • Versicherungen

H

Hochparterre

Als Hochparterre bezeichnet man den ersten Stock in einem Gebäude, der nicht ebenerdig erreichbar ist, sondern im Normalfall nur über einige Stufen. Demnach liegt das Hochparterre ein halbes Stockwerk über dem Hauseingang bzw. der Erdoberfläche. Bei Gebäuden mit einem Hochparterre findet man häufig auch ein Souterrain.

I

Immobilienbewertung

Es gibt verschiedene Bewertungsverfahren (Ertragswertverfahren, Sachwertverfahren, Vergleichswertverfahren), die zum Berechnen eines Immobilienwertes herangezogen werden können. Perfekt angewendet sollten alle drei Verfahren zum identischen Ergebnis führen. In der Praxis ist dies eher selten der Fall, da je nach Immobilientyp und Umstände die Datenqualität unterschiedlich gut ist. Für eine möglichst präzise Bewertung ist das Bewertungsverfahren zu wählen für das die beste Datenqualität vorliegt.

J

K

L