Jeder beschäftigt sich irgendwann mit der Frage „Wie möchte ich im Alter wohnen?“. Oft kommt die Antwort „in der eigenen Immobilie“. Das ist aber nur möglich, wenn die Immobilie an die eigenen Bedürfnisse im Alter oder an den individuellen Krankheitsfall angepasst ist. Eins ist dabei wichtig: fangen Sie früh genug mit dem barrierefreien oder rollstuhlgerechten Umbau an.

Finden Sie mit unserer Checkliste für den barrierefreien Umbau heraus, ob Ihre Immobilie für das Wohnen im Alter gerüstet ist:

  1. Der Zugang zum Garten ist nicht stufen- oder schwellenfrei
  2. Die Küchenzeile ist zu hoch und verfügt nicht über höhenverstellbare Küchenteile
  3. Das Badezimmer verfügt nicht über ein höhenverstellbares Waschbecken oder eine höhenverstellbare Toilette. Außerdem existiert keine ebenerdige Dusche
  4. Alle Durchgänge in der Immobilie sind zu eng. Auch der Ausgangsbereich zum Garten
  5. Die Terrasse am Haus ist nicht rutschfest, es droht bei schlechterer Bewegungsfähigkeit die Gefahr zu stürzen

Finden Sie außerdem heraus, ob es für Sie an der Zeit ist, dass ihre Immobilie altersgerecht und barrierefrei ist:

  1. Die ersten Mobilitätseinschränkungen machen das Treppenlaufen schwer oder gar unmöglich. Eventuell steigt auch das Treppensturzrisiko wegen der schlechteren Bewegungsfähigkeit
  2. Beim Autofahren im Alter werden die altersbedingten Probleme zur ständigen Herausforderung. Daher fahren Sie eventuell nicht mehr so gerne mit dem Auto
  3. Die Kinder sind bereits ausgezogen und das Haus ist für mich allein zu groß
  4. In und an der Immobilie sind Reparaturarbeiten notwendig, die dringend erledigt werden müssen, aber ich schaffe das nicht mehr körperlich
  5. Die Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte häufen sich aus altersbedingten Gründen, aber die Wege bis dorthin sind ohne Fahrzeug nicht mehr zu stemmen. Und auch die nächste Rettungsstelle ist weiter entfernt
  6. Haus- und Gartenarbeit fallen zunehmend schwerer. Der Alltag wird zur Herausforderung
  7. Sie sind im Alltag auf Pflege angewiesen oder auf die Hilfe von Bekannten und Verwandten

Sicherlich fallen Ihnen noch weitere Aspekte ein, die Sie für sich ergänzen können. Falls Sie aber entschieden haben, dass Handlungsbedarf besteht, müssen Sie den Umbau frühestmöglich vornehmen. Umso früher geplant wird, desto günstiger wird der Umbau. Zusammen mit dem Makler können Sie Bauexperten heraussuchen und prüfen, welche Kosten im individuellen Fall auf Sie zukommen.

Falls sich herausstellt, dass die Kosten für einen barrierefreien und altersgerechten Umbau für Sie nicht tragbar sind oder die DIN-Norm 18040-2 (Bauanforderungen für Wohngebäude und Wohnanlagen) wegen Denkmalschutzauflagen nicht eingehalten werden können, ist ein Umzug der bessere Weg. Doch was passiert dann mit Ihrer Immobilie? Zusammen mit einem Makler können Sie schauen, ob Sie die Immobilie verkaufen oder vermieten.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie noch zu Ihnen passt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foo: © ABBPhoto/Depositphotos.com

Mit zunehmendem Alter wird der Alltag in der eigenen Immobilie beschwerlicher. Sei es bei der Gartenpflege, Treppensteigen, Saubermachen oder der Weg zum nächsten Lebensmittelgeschäft. Dennoch fällt es vielen Senioren schwer, die gewohnte Umgebung zu verlassen. Dabei kann sich die Lebensqualität in vielen Fällen durch den Umzug in eine altersgerechte Wohnung verbessern. Erfahren Sie hier, warum es sich lohnt, rechtzeitig darüber nachzudenken.

Wenn das Eigenheim im Alter nicht mehr zu den eigenen Bedürfnissen passt, kann das zu Frusterlebnissen führen. Irgendwann wird fast alles, was einst als Vorzug der Immobilie erschien, so unpraktisch, dass man sich nur noch damit herumärgert. Wenn es so weit gekommen ist, sollten Sie unbedingt handeln – und eine Veränderung Ihrer Wohnsituation in Angriff nehmen.

Was zeichnet eine altersgerechte Wohnung aus?

Eine Seniorenwohnung ist nicht gleichbedeutend mit einer Pflegeimmobilie, sondern eignet sich im Hinblick auf Größe und Ausstattung, Gesundheitsversorgung und nachbarschaftliche Beziehungen einfach besser für Senioren als beispielsweise ein reparaturbedürftiges Einfamilienhaus in einer Vorortsiedlung mit schlechter Verkehrsanbindung. Im Alter ist es sinnvoll, wenige Zimmer auf einer Etage zu bewohnen. Trotzdem darf die Wohnung ruhig geräumig und großzügig geschnitten sein. Auf Barrierefreiheit empfiehlt es sich auch dann zu achten, wenn Sie aktuell nicht in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für alle Fälle sollten Flure und Türrahmen breit genug für einen Rollstuhl sein. Niedrige Türklinken und Fenstergriffe sind ebenfalls vorteilhaft.
Die Wohnung muss nicht unbedingt im Erdgeschoss liegen, wichtig ist aber ein Fahrstuhl – oder besser auch noch ein zweiter als Reserve. Die Lage ist ebenfalls ein sehr wichtiges Kriterium für eine altersgerechte Wohnung. Dabei kommt es vor allem auf eine gute Infrastruktur an. Ärzte und Supermärkte, im Idealfall auch ein Krankenhaus, sollten ohne Mühe fußläufig erreichbar sein. Aber auch ein kleiner Park zum Spazierengehen, vielleicht auch eine Bibliothek oder andere Orte, die Ihnen persönlich wichtig sind.

Rechtzeitig umziehen, um weiterhin selbstbestimmt zu leben

Viele Senioren schrecken vor allem auch aus praktischen Gründen vor einem Umzug zurück. Sie fühlen sich von der Suche nach einer neuen Wohnung und dem Verkauf ihres Eigenheims überfordert, wissen nicht, wohin mit all dem Inventar, und lassen deshalb lieber alles so, wie es ist. Doch all das sind Probleme, die ein professioneller lokaler Qualitätsmakler sehr gerne für Sie löst. Beauftragen Sie den Immobilienprofi gleichzeitig mit dem Verkauf Ihrer aktuellen Immobilie und der Suche nach einer geeigneten Seniorenwohnung – und Sie werden staunen, wie wenig für Sie selbst zu tun bleibt! Im Gegenzug profitieren Sie davon, mit der neuen, altersgerechten Wohnung noch einmal einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Es ist keineswegs sinnvoll, mit dem Umzug so lange zu warten, bis Sie pflegebedürftig sind oder nicht mehr in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen. Denn indem Sie Ihr unbequem gewordenes Eigenheim hinter sich lassen und sich eine Wohnsituation nach Ihren veränderten Bedürfnissen schaffen, verlieren Sie nicht etwa an Selbstbestimmtheit, sondern gewinnen wieder mehr Freiheiten zurück.

Ihre Immobilie passt nicht mehr zu Ihnen und Sie denken über den Umzug in eine seniorengerechte Wohnung nach? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern. 

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/aeltere-menschen/zuhause-im-alter/zuhause-im-alter/75580

https://de.statista.com/themen/172/senioren/

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/_inhalt.html

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wavebreakmedia/Depositphotos.com

Wenn die Eltern oder Großeltern pflegebedürftig werden und das Zuhause nicht mehr zu den Bedürfnissen passt, bleibt oft noch eine Möglichkeit – der Umzug ins Pflegeheim. Dieser ist nicht immer leicht zu bewältigen. Besonders belastend wird es, wenn man alles von der Ferne aus oder unter Zeitdruck regeln muss.

Der aktuelle demographische Wandel zeigt sich besonders in der Altenpflege. Allein im November 2019 lebten über 810.000 Pflegebedürftige in stationären Pflegeeinrichtungen. Diese bieten nicht nur eine professionellere Versorgung als die häusliche Pflege, sondern entlasten auch die Familie. Vom Umgang mit der bisher bewohnten Immobilie bis zur Suche nach dem passenden Pflegeheim muss viel bedacht werden.

Was passiert mit dem Haus?

Soll das Haus im Familienbesitz bleiben, muss eventuell aufwendig saniert werden. Das kann je nach Umfang der Maßnahmen teuer werden. Die Angehörigen sollten zudem die Umzugs- und Pflegeheimplatzkosten nicht vergessen. Nicht immer reicht die Rente des Pflegebedürftigen aus, um die Unkosten zu stemmen. Sind diese zu hoch und die Kostenübernahme der Pflegekasse zu gering, kann es besser sein die Immobilie zu verkaufen. Das Geld kann dann für den Pflegeheimplatz genutzt werden. Die Frage, was im individuellen Fall die bestmögliche Entscheidung ist, kann ein kompetenter Makler beantworten. Um die Familie zu entlasten kann der gesamte Verkaufsprozess samt Unterlagenbeschaffung vom Profi übernommen werden.

Das Pflegeheim – Suche, Kosten, Unterlagen

Die Kosten für Pflegeheime fallen je nach Pflegegrad, Bundesland und Ausstattung unterschiedlich hoch aus. Achten Sie auf die strukturellen Einrichtungsinformationen und die von dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) und der privaten Krankenversicherung (PKV) geprüften Ergebnisindikatoren. Für den Umzug selbst werden Unterlagen wie etwa ärztlichen Dokumente benötigt, die je nach Gesundheitszustand des Pflegedürftigen unterschiedlich umfangreich sind. Zudem müssen Verträge gekündigt, Adressen geändert und bestehende Versicherungen überprüft werden.

Die Haushaltsauflösung

Wird die Immobilie verkauft oder der Mietvertrag gekündigt, muss der Haushalt aufgelöst werden. Auch das ist in der Regel ohne Hilfe sehr zeitintensiv. Angehörige können dafür ein Entrümpelungsunternehmen beauftragen. Der Makler kann bei der Suche unterstützend zur Seite stehen.

 

Wollen Sie wissen was mit der Immobilie Ihres pflegebedürftigen Angehörigen geschehen soll? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/checkliste-umzug-pflegeheim/

https://flixumzuege24.de/umzug-pflegeheim-kostenerstattung/

https://www.bagfw.de/themen/qualitaetsindikatoren-in-der-stationaeren-pflege

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © IgorVetushko/Depositphotos.com

Ihre Immobilie ist solide gebaut, gut eingerichtet und auf viele Jahre ausgelegt. Aber Ihre Ansprüche an die von Ihnen geschaffene Wohnumgebung können sich im Laufe der Zeit – oder manchmal auch von einem Tag auf den anderen – sehr ändern…

Täglich unterstützen wir Eigentümer beim Kauf und Verkauf von Immobilien. Lesen Sie schwarz auf weiß, weshalb unsere Kunden die Zusammenarbeit mit uns schätzen. Was sie denken, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Werner und Dagmar P. (Namen geändert) wandten sich mit dem Wunsch nach einer ausführlichen und fachlich kompetenten Beratung an uns. Ihr Fazit:

Ein Makler, der versteht was wir brauchen!

Dagmar P.

„Mein Mann und ich wohnen seit über 40 Jahren in unserem Haus. Wir sind schon länger nicht mehr die Jüngsten. Die gesundheitlichen Probleme machten uns immer mehr zu schaffen. Bei mir fing es mit kleinen Dingen an. Der Rücken schmerzte immer öfter. Aber einschränken wollte ich mich deswegen nicht. Ich verbrachte immer noch gerne Zeit mit der Gartenarbeit. Außer dass ich längere Pausen einlegen musste, war alles gut. Das änderte sich an dem Tag als ich von der Treppe fiel. Seitdem sitze ich querschnittsgelähmt im Rollstuhl.“

Werner P.

„Seit meine Frau auf den Rollstuhl angewiesen ist, musste ich viele Dinge für sie übernehmen und daher die Treppen öfter hochsteigen. Meine Arthritis in den Gelenken wurde davon nicht besser. So konnten wir nicht weitermachen.“

Dagmar P.

„Werner und ich ließen uns im Maklerbüro beraten. Ich bin begeistert wie geduldig, unsere Situation angehört wurde. Ich fühlte mich sofort gut verstanden. Die Zusammenarbeit beim Verkauf unseres Hauses verlief sehr professionell. Uns wurden sogar die Behördengänge abgenommen. Das professionell erstellte Exposé zeigte auch schnell Wirkung. Es gab viele Interessenten. Bei den Besichtigungen mussten wir nicht dabei sein. Alles verlief angenehm und stressfrei.“

Werner P.

„Durch den Hausverkauf hatten wir genug Geld für einen entspannten Umzug. Dank der tollen Hilfe fanden wir schnell eine barrierefreie Eigentumswohnung, die zu unseren Bedürfnissen passt. Meine Frau erlangte dadurch ein Teil Ihrer Selbstständigkeit zurück.“

 

Suchen Sie ein barrierefreies Zuhause oder möchten Sie ihr Haus altersgerecht umbauen? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

 

 

Weitere Informationen zum Wohnen im Alter finden Sie hier:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/?wt_cc1=wohnen&wt_cc2=pri|bestandimmobilie&wt_mc=6918175651_213337444717&wt_kw=b_6918175651_%2Bbarrierefrei%20%2Bkfw&wt_cc3=6918175651_kwd-357644252097_213337444717

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/so-nutzen-sie-alle-zuschuesse-fuer-einen-behindertengerechten-badumbau-optimal-aus/

https://www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/altersgerecht-wohnen/altersgerecht-wohnen-node.html

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © maryp77/Depositphotos.com

Im Alter noch im eigenen Haus zu wohnen, ist für viele Eigentümer ein großer Wunsch. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Rente bei vielen kaum zum Leben reicht. Wenn dann das Haus noch nicht komplett abbezahlt ist, wird es finanziell eng. Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Immobilienverrentung können Abhilfe schaffen, ohne ausziehen zu müssen. Welche Optionen haben Eigentümer, wenn zum Beispiel mit der Einmalzahlung verrentet wird?

Grundsätzlich läuft eine Immobilienverrentung so ab: Das Haus wird an zum Beispiel an einen Investor verkauft. Der Eigentümer bleibt aber im Haus wohnen. Das nennt man kostenloses Wohnrecht. Der Verkäufer erhält das aus der Immobilie herausgelöste Kapital vom Käufer. Möchte man als Eigentümer bei der Gestaltung seines Vermögens einen größeren Spielraum haben, ist die Einmalzahlung eine gute Wahl.

Vorteile der Einmalzahlung

Was bedeutet der größere gestalterische Spielraum, den die Einmalzahlung bietet? Durch eine Einmalzahlung ist es u.a. möglich, das restliche Darlehen für das Haus mit einem Mal abzuzahlen. Zusätzlich könnte der langersehnte Wunsch nach einer schönen Reise erfüllt werden. Aber nicht nur finanziell bietet eine Einmalzahlung Vorteile. Der Vertrag kann sehr gut an die Bedürfnisse von Käufer und Verkäufer angepasst werden.

Einmalzahlung mit Rente kombinieren

Eine Einmalzahlung kann zusammen mit dem kostenlosen Wohnrecht mit einer regelmäßigen Rentenzahlung kombiniert werden. Vertraglich kann der Verkäufer zwischen einer zeitlich festgelegten oder einer lebenslangen Rentenzahlung wählen. Egal welche Kombination vereinbart wird, die Höhe der Rentenzahlung wirkt sich auf den Betrag der Einmalzahlung aus. Welche Rentenform optimal zur Situation des Verkäufers passt und was dieser dabei bedenken sollte, weiß ein verrentungserfahrener Makler am besten.

Wechselbeziehung zwischen Renten- und Einmalzahlung

Hat sich der Eigentümer für die Verrentung mit einer Mischung aus Einmal- und Rentenzahlung entschieden, steht nur noch eine Frage im Raum. Wie hoch sollen Auszahlungen sein? Das müssen Sie dabei wissen: Je höher die regelmäßige Rentenzahlung ist, umso geringer fällt die einmalige Kapitalzahlung aus.

Wie hilft der Makler?

Der Makler bietet mit Blick auf die jeweilige Situation des Verkäufers die besten Lösungen für die gesamte Abwicklung der Verrentung. Er bringt den passenden Verkäufer mit dem passenden Käufer zusammen. Auch um die genaue Berechnung der Rentenhöhe kümmert sich der Immobilienprofi. Zudem hilft er bei den aufwendigen Vertragshandlungen und sorgt dafür, dass alle Bedürfnisse optimal berücksichtigt werden.

Sie wollen mehr über die Möglichkeiten einer Immobilienverrentung erfahren? Dann kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.degiv.de/immobilienverrentung/

https://www.deutsche-leibrenten.de/

https://www.pflegehilfe.org/immobilienverrentung

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © AndrewLozovyi/Depositphotos.com

 

Wollen Sie auch im Alter noch weiterhin selbstbestimmt im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung leben? Dann kommen Sie am Thema altersgerechtes Wohnen nicht vorbei. Doch wann lohnen sich der Aufwand und die Kosten für einen barrierefreien Umbau Ihrer Immobilie – und wann ist ein Umzug die bessere Alternative?

Viele kennen das Problem oder haben bereits die ersten Erfahrungen damit gemacht. Die Sehkraft lässt nach, das Gehen fällt aus Krankheitsgründen immer schwerer oder ist ohne Gehhilfe schon gar nicht mehr möglich. Mit dem Auftreten solcher Einschränkungen im Alter wird die Frage, ob die jeweilige Wohnsituation noch zu einem passt, immer dringlicher. Eigentümer überlegen dann häufig, ob sie nicht ihre eigene Immobilie barrierefrei umbauen können, um sich das gewohnte und lieb gewordene Wohnumfeld trotz Altersgebrechen zu erhalten.

Die finanzielle Aufwendung

Lassen Sie sich unbedingt von einem Experten beraten, um den barrierefreien Umbau bedarfs- und sachgerecht zu planen und den voraussichtlichen Kostenaufwand abschätzen zu können. Denn, wie Sie sich vorstellen können, fallen die Kosten für jede Immobilie unterschiedlich aus. In manchen Fällen bringen schon relativ kleine Umbauten eine große Erleichterung für Sie. Oft werden Sie aber auch zu dem Schluss kommen, dass das barrierefreie Nachrüsten des Wohngebäudes teurer wird als der Erwerb einer (vielleicht etwas kleineren) Seniorenwohnung, die bereits altersgerecht gebaut wurde. Wer trotzdem barrierefrei umbauen möchte, muss unter Umständen damit rechnen, die anfallenden Kosten nur durch Aufnahme eines hohen Kredits stemmen zu können.

Fragen zum Umbau klären – und dann entscheiden

Zuerst gilt es herauszufinden, wie umfangreich das Wohngebäude nachgerüstet werden muss und ob sich das für Sie am Ende lohnt. Dazu holen Sie sich am besten einen Makler oder eine Maklerin mit ins Boot. Als Immobilienprofi verfügt er oder sie über sehr viel Erfahrung und Sachkenntnis, um Sie bei der Entscheidung für oder gegen einen barrierefreien Umbau fundiert zu beraten – oder Ihnen geeignete Experten zu vermitteln, wenn es um konkrete bauliche Details geht. Natürlich hängt vieles vom Zustand und der Beschaffenheit Ihrer Immobilie und vom Umfang der notwendigen Veränderungen ab. Gibt es viele Treppen und Stufen, sind die Räume zu klein, sind tragende Wände betroffen, wie viele Durchgänge müssen verbreitert werden? Falls sich dann herausstellt, dass es einfacher und kostengünstiger ist, die Immobilie zu verkaufen und in eine altersgerechte Wohnung umzuziehen, unterstützt Ihr Immobilienmakler Sie sowohl beim Verkauf als auch bei der Suche nach einem neuen Zuhause, wo Sie sich auch im hohen Alter, so gut es geht, wohlfühlen können.

Anforderungen eines barrierefreien Wohngebäudes

Wichtig zu wissen ist auch, dass ein altersgerechter Umbau an gesetzliche Vorgaben gebunden ist. Diese Vorgaben sind in der DIN 18040-2 festgeschrieben und gelten für die barrierefreie Gestaltung von Wohngebäuden. Von der Bewegungsfläche in Räumen und Verkehrsflächen bis hin zur Mindesttiefe der Ausstattung sowie der Mindestbreite von Türen und Durchgängen ist in dieser Norm alles haarklein geregelt. Wichtige Maßnahmen sind z.B. der Einbau von unterfahrbaren Möbeln in Küche und Bad, damit auch ein Rollstuhlfahrer gut an das Waschbecken oder die Küchenarbeitsplatte herankommt. Sie merken also, dass ein altersgerechter bzw. barrierefreier Umbau nicht gerade unkompliziert ist.

 

Haben Sie Fragen zum barrierefreien Umbau Ihrer Immobilie? Dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

 

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/?wt_cc1=wohnen&wt_cc2=pri|bestandimmobilie&wt_mc=6918175651_213337444717&wt_kw=b_6918175651_%2Bbarrierefrei%20%2Bkfw&wt_cc3=6918175651_kwd-357644252097_213337444717

 

https://www.pflege-durch-angehoerige.de/so-nutzen-sie-alle-zuschuesse-fuer-einen-behindertengerechten-badumbau-optimal-aus/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

©Pikselstock / Depositphoto

 

 

Ist bei Senioren die Rente knapp, fragen sich viele, ob es nicht besser ist, das eigene Haus zu verkaufen und in eine kleinere altersgerechte Immobilie umzuziehen. Vielen fällt aber die Trennung von den eigenen vier Wänden schwer, schließlich habe sie einen Großteil ihres Lebens darin gewohnt. Wer in seinem eigenen Haus wohnen bleiben und sich trotzdem mehr finanzielle Freiheit wünscht, für den ist die Leibrente eine passende Möglichkeit.

Die Leibrente funktioniert folgendermaßen: Sie verkaufen Ihre Immobilie, behalten aber ein lebenslanges oder zeitlich festgelegte Wohnrecht in Ihrer Immobilie. Das heißt, Sie dürfen in Ihrer Immobilie wohnen bleiben ohne Miete zu zahlen. Gleichzeitig erhalten Sie aber das Geld vom Käufer Ihrer Immobilie. Das können Sie einerseits als Einmalzahlung erhalten oder – der Name schon sagt – als eine monatliche Rente oder auch als eine Mischung aus beidem, also eine größere Einmalzahlung und den Rest als monatliche Rente. Die Rente erhalten Sie ein Leben lang. Im Gegensatz zur Zeitrente, bei der der Zeitraum für die Zahlung der Rente festgelegt wird. Die Verrentung der Immobilie und das Wohnrecht werden vom Notar beurkundet und im Grundbuch dokumentiert. Dabei übernimmt der Käufer auch die Verantwortung über die Immobilie. Das heißt, er zahlt beispielsweise Instandhaltungskosten und Grundsteuer.

Käufer gehen dabei also eine Wette ein. Die Immobilie kann beispielsweise günstiger erworben werden, als sie eigentlich ist. Es gibt aber auch den Fall einer über hundertjährigen Frau, die ihre Immobilie mit der Leibrente verrentet hat. In diesem Fall hat der Käufer deutlich mehr gezahlt. Dennoch ist die Immobilienverrentung für Investoren ein interessantes Investmentmodell.

Mehr finanzielle Freiheit statt Eigentum – was spricht dafür?

Dank der Verrentung Ihrer Immobilie bleibt Ihnen im Alter mehr Geld zum Leben. Im besten Fall befreit die Leibrente Sie von notorischen finanziellen Engpässen und sorgt so für eine höhere Lebensqualität. Und selbst wenn Sie an Ihre Nachkommen denken, spricht möglicherweise einiges für eine Immobilienverrentung. Sie können Ihren Kindern und Enkeln dadurch nämlich schon hier und heute finanziell unter die Arme greifen. In vielen Fällen wird eine solche Unterstützung, zum Beispiel für das Studium eines Enkelkindes, von großem Nutzen sein. So können Sie vielleicht mehr Gutes tun, als wenn Sie Ihren Erben nach Ihrem Tod eine Immobilie hinterlassen, deren Aufteilung innerhalb der Erbengemeinschaft dann oft schwierig zu bewerkstelligen ist.

Berechnung der Leibrente

Um die Leibrente berechnen zu können, müssen Sie wissen wie viel die Immobilie wert ist. Ein lokaler Profimakler ermittelt den Wert Ihrer Immobilie. Die Berechnung im Detail ist dann etwas komplizierter. Zunächst kommt es darauf an, ob Sie nur eine monatliche Rente haben möchten oder auch eine größere Einmalzahlung. Ein ganz wichtiger Faktor aber ist auch, Ihre geschätzte Lebenslänge. Denn der wirkliche Todeszeitpunkt bleibt ja unbekannt, wie beim Beispiel mit der hundertjährigen Frau. Auf diesen geschätzten Zeitraum muss dann der Preis für die Immobilie verteilt werden.

Möchten Sie wissen, ob sich eine Verrentung Ihrer Immobilie lohnt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.test.de/Immobilienrente-Haus-verkaufen-und-trotzdem-weiter-drin-wohnen-1814463-0/

https://www.pflegehilfe.org/immobilienverrentung

https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienverrentung-mit-dem-eigenheim-das-einkommen-aufbessern/24577956.html?ticket=ST-744-tjRqya5NlTiqrooy75M1-ap1

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

 

Foto: © ljsphotography/Depositphotos.com

Ihre Immobilie ist Ihr sicherer Hafen. Doch fragen Sie sich, ob sie auch noch im hohen Alter Ihr Traumzuhause sein wird? Angesichts der hohen Wohnstandards, die Neubau-Immobilien heute setzen, betrachten viele Immobilieneigentümer ihr …

Ihre Kinder sind vor Kurzem ausgezogen. Sie denken daran, sich zu verkleinern – auch, um Kosten zu sparen und mit Hilfe des Verkaufserlöses womöglich Ihren Nachwuchs unterstützen zu können. Bei der Suche nach einer kleineren Immobilie, in der Sie Ihren Lebensabend verbringen möchten, scheint erst einmal vieles für die Nachbarschaft zu sprechen, die Ihnen bereits vertraut ist. Doch wie lebt es sich dort für Sie, wenn Sie älter werden? Dann wird vor allem eines immer wichtiger: kurze Wege!

Eine familienfreundliche Siedlung am Stadtrand, ein weitläufiges Villenviertel oder auch eine dörfliche Idylle im Grünen – das alles war früher genau das Richtige für Sie, und sicher haben Sie sich ganz bewusst dafür entschieden, mit Ihrer jungen Familie dort eine Immobilie zu bauen oder zu kaufen. Doch nun werden Sie älter, und damit ändern sich wesentliche Kriterien, die für die Lage Ihrer Immobilie den Ausschlag geben. Es mag etwas trist und langweilig klingen, aber wenn Sie in Ihrer Mobilität einmal zunehmend eingeschränkt sein sollten, ist tatsächlich vor allem die Frage entscheidend, ob wichtige Anlaufstellen wie Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, aber auch Familienangehörige oder Freunde für Sie gut erreichbar sind – am besten zu Fuß.

Arzt

Wenn die Zipperlein immer mehr werden, dann ist ein guter Arzt gefragt. Oder vielmehr nicht nur einer, sondern gleich mehrere Spezialisten. In Großstädten findet man meist eine relativ hohe Ärztedichte und eine entsprechend bessere Versorgung. Im ländlichen Raum hingegen sind Ärzte bekanntlich knapp und die Wege können schnell zum Problem werden, falls Sie auf regelmäßige Untersuchungen und Therapien angewiesen sind. Bei der Erwägung, ob Ihre gegenwärtige Wohnlage auch in Zukunft noch die richtige für Sie ist, sollten Sie diesen Punkt berücksichtigen.

Supermärkte

Im Alter fällt das Laufen zunehmend schwerer. Aber auch zum Autofahren ist man eventuell durch verschiedene Beeinträchtigungen nicht mehr in der Lage. Daher sollte man bei der Wohnlage darauf achten, dass die Lebensmittelversorgung auch fußläufig organisiert werden kann. Wenn Sie jetzt Ihre Einkäufe immer unterwegs erledigen oder dazu mit dem Auto „in die Stadt fahren“, weil es in Ihrer Nachbarschaft nicht genügend Einkaufsmöglichkeiten gibt, dann wäre es gut, Ihre neue Wohnung in einem einkaufsfreundlicheren Umfeld zu suchen.

Krankenhäuser

Es ist auf jeden Fall gut, ein Krankenhaus in der Nähe zu haben. Damit wird eine schnelle Anfahrt des Krankenwagens und somit eine schnelle Versorgung gewährleistet. Aber auch für den jeweiligen Partner ist es ein großer Vorteil, wenn er nicht erst eine weite Reise unternehmen muss, um Sie im Krankenhaus besuchen zu können.

Die Familie

Die Entfernung zur Familie ist ein weiterer wesentlicher Punkt, wenn es um das Wohnen im Alter geht. Schließlich ist die Familie nicht nur ein wichtiger Bestandteil Ihres Soziallebens, sondern auch eine große Hilfe im Alter. Sollten Sie einmal Hilfe oder Pflege benötigen, wäre es ideal, wenn die Familie kurzfristig vorbeikommen und Ihnen helfen könnte. Außerdem haben Sie, wenn Sie in der Nähe Ihrer Familie wohnen, die Möglichkeit, Ihre Enkelkinder aufwachsen zu sehen und auch für sie da zu sein. Das ist, wie man weiß, die beste Anti-Aging-Kur, die es gibt.

Sind Sie sich unsicher, wie Sie im Alter wohnen sollen und was aus Ihrer Immobilie wird? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © AndrewLozovyi/Depositphotos.com